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 Risen-Vorschau: Neue Infos zum inoffiziellen Gothic-Nachfolger

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TausS
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BeitragThema: Risen-Vorschau: Neue Infos zum inoffiziellen Gothic-Nachfolger   Fr 22 Mai - 7:44

Zu Beginn von Risen strandet der Held auf einer Insel, irgendwo im Nirgendwo. Er hat keine Ahnung, wer er ist und wie er dort hinkam, aber er bekommt schnell Ärger: Auf dem Eiland geschehen zum einen merkwürdige, übernatürliche Dinge, zum anderen unterdrückt eine militärische Organisation, genannt die Inquisition, die Bevölkerung. So viel wussten Sie schon über das neue Abenteuer des Namenlosen Helden. Die Spielwelt von Risen lässt sich aber nicht so leicht in Gut und Böse einteilen, wie es vielleicht den Anschein hat. Zwar gibt es die vermeintlich böse Inquisition und die auf der anderen Seite scheinbar rechtschaffenen Banditen, die im Untergrund gegen die Unterdrücker arbeiten, doch ganz so einfach ist es nicht. Neben den beiden genannten Fraktionen wird noch eine dritte existieren, die Magier. Diese sind der Inquisition zugewandt, sorgen sich aber dennoch eher um ihr eigenes Wohl. Allen dreien dürfen Sie sich im Verlauf des Spiels anschließen, wenn Sie möchten. Die Entscheidung für eine Fraktion hat schwerwiegende Folgen: Bevorzugen Sie die Inquisition (haben Sie sich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht für ein Lager entschieden, droht übrigens die Zwangsrekrutierung), werden Sie im Stabkampf bis zum Meister ausgebildet, zaubern jedoch nur mithilfe von Spruchrollen. Den sogenannten Ordenskriegern stehen nicht alle Sprüche zur Verfügung, die es in der Welt von Risen gibt, aber Piranha Bytes bezeichnet sie als gute Mischklasse zwischen Kämpfer und Magier. Möchten Sie dagegen Ihren Gegnern vornehmlich auf die Mütze hauen, sollten Sie sich den Banditen anschließen, die am liebsten zu Schwert und Schild greifen. Als Magier allerdings beherrschen Sie - die nötige Ausbildung vorausgesetzt - jeden erdenklichen Zauberspruch, sollten offenem Kampf dafür aber aus dem Weg gehen. Spruchrollen wie bei den Ordenskriegern oder Banditen sind dann nicht mehr vonnöten.

Zum Thema Magie hatte sich Piranha Bytes lange Zeit in Schweigen gehüllt, rückt aber nun endlich mit Informationen heraus: In den Gothic-Spielen haben die Essener Entwickler das Magiesystem bisher so gelöst, dass sie immer wieder neue und mächtigere Spruchrollen fanden, die sie nutzten. In Risen dagegen orientieren sich die Zauber an den Kampf- und sonstigen Skills, sind - abgesehen von Spruchrollen - entsprechend steigerbar. Absolut ins Detail geht man bei der Erklärung nicht, aber laut Michael Hoge, Projektleiter von Risen, soll es so sein, dass Sie zum Beispiel drei Angriffszauber erlernt haben, die Sie mit wachsender Erfahrung ausbauen. Ein Feuerball wird dann größer, richtet mehr Schaden an oder hat eine höhere Schussfrequenz. Gleiches gilt auch für einen Eisspruch, der Ihre Gegner einfriert. Allerdings soll es auch manchen Zauber geben, den Sie trotz größeren Wissens nicht verbessern können, etwa Verwandlungszauber.



Auf solche fiesen Wasserschlangen sollten Sie immer gefasst sein, wenn Sie sich an einem Teich aufhalten.



Die Verwandlungsmagie führt Hoge etwas genauer aus. Außer dass Sie bestimmte solcher Tricksals Angriff nutzen dürfen, um - wie wir vermuten - nervige Gegner einfach in harmlose kleine Viecher zu verwandeln, lassen Sie auch sich selbst in andere Gestalten mutieren. Hoge nennt ein praktisches Beispiel: Sie stoßen in einem Dungeon auf eine Sackgasse, nur ein kleines Loch in der Wand verrät, dass es dahinter vermutlich weitergeht. Mithilfe des Zauberspruchs verwandeln Sie sich also kurzerhand in ein kleines Tier, kriechen durch den Spalt und erkunden die Höhle dahinter weiter - Gothic-Veteranen kommt das vielleicht bekannt vor. Dadurch soll es spannender werden, die Spielwelt zu erkunden. Denn jede einzelne Klasse hat entsprechende Vor- und Nachteile bei ihren Streifzügen. An einer anderen Stelle kommen Sie an eine Schlucht, die Sie nicht überqueren können. Als Bandit oder Ordenskrieger ist Ihre Reise an diesem Punkt erst einmal beendet. Als Magier nutzen Sie einfach einen Levitationsspruch und schweben über den Abgrund hinweg.

Wem das alles zu doof ist, der darf sich auch eigene Zauber zusammenbasteln, vorausgesetzt Sie haben vorher den entsprechenden Lehrmeister getroffen, der Ihnen beibringt, wie es geht. Dann entwerfen Sie anhand verschiedener Vorlagen eigene Sprüche, die vielleicht besser Ihrer Spielweise entsprechen als die vorgegebenen. Ihre magischen Begabungen sind allerdings begrenzt. Die Sprüche haben eine Art Tankanzeige, die Ihnen verrät, wie lange ein Zauber hält. Nutzen Sie die Levitation, verbraucht das In-die-Höhe-Steigen mehr Energie als das bloße Herumschweben. Damit wollen die Entwickler verhindern, dass Sie mehrere hundert Meter hoch über die Insel fliegen. Die anderen Tricks sind ebenso beschränkt.



Jeder NPC geht seinem Tagwerk nach, das macht die Welt glaubwürdig.



Lehrmeister sind - wie angedeutet - in Risen das A und O für einen starken Heldencharakter. Während Sie in anderen Rollenspielen von Anfang an sehen, wohin sich Ihr Schützling entwickeln kann, da der Charakterbildschirm Ihnen Talente vorgibt, die Sie steigern, müssen Sie sich in Risen alles erarbeiten. Haben Sie genug Erfahrungspunkte gesammelt, um in eine höhere Stufe aufzusteigen, nimmt Ihre Lebensenergie zu und Sie erhalten Lernpunkte. Diese wiederum investieren Sie bei Lehrmeistern in Fertigkeiten. Egal ob Sie Stabkampf lernen oder verbessern oder sich künftig selbst Schwerter schmieden möchten, Sie müssen immer jemanden aufsuchen, der Ihnen beibringt, wie es geht. Dabei ist allerdings die Wahl der Fraktion wichtig. Denn meisterhafte Dozenten, etwa für Stabkampf, finden Sie ausschließlich bei der Inquisition und diese sprechen nur mit Ihnen, wenn Sie sich den Besatzern angeschlossen haben. Gleiches gilt für alle fraktionstypischen Lehrer der Banditen und Magier. Die Fraktionsangehörigkeit stellt aber die einzige Beschränkung für erlernbare Talente dar. Ansonsten sind Sie völlig frei, ob Sie Schwertkampf, Stabkampf, Magie oder Pfeil und Bogen ausprobieren möchten und welche handwerklichen Begabungen Sie sich beibringen lassen.

Piranha Bytes lässt Sie überhaupt gerne von der Leine und zwingt Sie nur selten, dies oder jenes zu tun. Bis Sie sich für eine der drei Parteien entscheiden müssen, vergeht viel Spielzeit. Neben den genannten Auswirkungen auf die Charakterentwicklung haben die Fraktionen aber natürlich auch Folgen für den Fortgang der Geschichte. Zwar können Sie zum Beispiel als Ordenskrieger in das Lager der Banditen marschieren - und umgekehrt -, um die Charaktere dort anzusprechen, sonderlich freundlich gesinnte Gesellen sollten Sie dann aber nicht erwarten. Dadurch bleiben Ihnen manche Quests verwehrt, dafür stehen andere offen. Bei den Aufträgen, die Ihnen angeboten werden, versucht Piranha Bytes Ihnen wie so oft alle Wege offen zu halten. Nicht immer ist deshalb der direkteste oder am einfachsten erscheinende Weg auch der beste. Manchmal können Sie zum Beispiel einen unausweichlich scheinenden Kampf umgehen und ermöglichen sich dadurch plötzlich ganz andere Lösungswege, als hätten Sie einfach Ihr Schwert sprechen lassen.



In der Nacht wirkt die Metropole am Meer deutlich bedrohlicher als am Tag.


Auch das Kampfsystem, das Piranha Bytes in den vergangenen Wochen immer wieder überarbeitet hat, zeigt man uns. In Risen geht es weg vom vermeintlich wahllosen Geklicke, das in Gothic 3 zum Erfolg führte. Diesmal kommt es auf Timing und Kombos an. Die linke Maustaste startet einen Angriff, mit der rechten parieren Sie Attacken. So weit, so einfach. Möchten Sie aber starke Offensiven schlagen, gilt es, die linke Maustaste zum richtigen Zeitpunkt wieder zu betätigen. Dabei hat die Dauer, die Sie den Knopf gedrückt halten, Auswirkung auf die Stärke Ihres Streichs. Die Richtungstasten W, A, S und D auf der Tastatur dienen dazu, verschiedene Schlagarten auszuführen. Je mehr solcher Angriffe Sie hintereinander landen, desto stärker wird die Gesamtattacke, denn Risen fasst dies in Kombos zusammen. Mit der Erfahrung Ihres Helden steigt auch die nötige Zahl von erfolgreichen Angriffen.

In der Praxis sieht das dann in etwa so aus: Der Held hat einen Kampfstab in der Hand. Schlagen Sie einmal zu, schwingt der Held seinen Knüppel gen Haupt des Gegners. Schaffen Sie dagegen mehrere Attacken hintereinander, schleudert der Held seinen Stab aus allen Richtungen auf seinen Widersacher, wirbelt das Holz am Ende über seinen Kopf und versetzt seinem wehrlosen Gegenüber den letzten Streich. Das sieht nicht nur imposanter aus, es hat auch deutlich größere Wirkung. Solche kritischen Treffer sind jedoch nur möglich, wenn Sie vorher einige Kombos erfolgreich gelandet haben. Liebe zum Detail beweisen die Entwickler dabei auch. Je mehr Kampferfahrung Ihr Held beziehungsweise Ihre Gegner aufweisen, desto selbstsicherer wirkt die Kampfhaltung. So sehen Sie schon von Weitem, mit welchem Kämpfer Sie sich anlegen können und welchen Sie besser umgehen. Das Problemkind Balancing, das in Gothic 3 für einigen Frust sorgte, steht noch auf der Agenda der Entwickler. Die Monster, die wir in der Anspielzeit trafen, waren für die Hans-Wurst-Version des Namenlosen Helden zwar knifflig zu besiegen, aber dennoch nicht als ein unlösbares Problem einzustufen.

Auch Wildschweine trafen wir - Sie erinnern sich? Das waren die unscheinbaren und doch unbesiegbaren Biester, die jeden Gothic 3-Abenteurer zurück ins Hauptmenü schleuderten. Und obwohl wir uns zuerst nur vorsichtig näherten, waren die aggressiven Schweine in Risen keine große Gefahr. Die gute Laune trübten aber schnell KI-Bugs oder die fehlende Abstimmung von Gegner und Held. So traten wir einmal gegen einen Ordenskrieger an. Er mit Kampfstab bewaffnet, wir unser Schwert fest umklammert. Und trotz mehrerer gelandeter Treffer nahm die Energieanzeige des Fieslings nicht ab. Im Gegenteil, er schlug unseren Schützling einfach nieder. An solchen Stellen merkt man Risen an, dass es noch weit von der Vollständigkeit entfernt ist. Aber Piranha Bytes weiß, was zu tun ist. Das Rollenspiel sieht in Bewegung jedenfalls schon ganz gut aus, auch wenn es oftmals stark an Gothic 3 erinnert. All die aufgefallenen Probleme, wie Clipping-Fehler, KI-Aussetzer oder das fehlende Balancing waren, zumindest in den gespielten Arealen, nur Kleinigkeiten.

Björn Pankratz, Projektleiter von Risen, stellt in Aussicht, dass das Spiel inzwischen so weit fortgeschritten ist, dass man es komplett durchspielen kann. Zwar fehlen noch einige Dinge, etwa die Sprachaufnahmen, und Piranha Bytes möchte hier und da an der Grafik schrauben, doch die Entwickler sind nahe dran, Risen den finalen Schliff zu geben. Ein Veröffentlichungsdatum nennen sie nach wie vor nicht. Dennoch stimmt das alles zuversichtlich, dass uns die Gothic-Väter noch im Jahr 2009 auf ein neues Abenteuer einladen.

PC Games Test:



Trailer zu Risen:







Quellen: PC-Games / Youtube

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BeitragThema: Re: Risen-Vorschau: Neue Infos zum inoffiziellen Gothic-Nachfolger   Mi 26 Aug - 18:35

Geil, habe mir die Collectors Edition vorbestellt. Erscheint am 02.10.2009.

Aber DragonAge wird ja noch Geiler.
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RedRum
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BeitragThema: Re: Risen-Vorschau: Neue Infos zum inoffiziellen Gothic-Nachfolger   Mi 26 Aug - 18:59

ich dachte es kommt noch gothic 4 oder doch nicht mehr in der gamestar stand das mal
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BeitragThema: Re: Risen-Vorschau: Neue Infos zum inoffiziellen Gothic-Nachfolger   Mi 26 Aug - 18:59

RedRum schrieb:
ich dachte es kommt noch gothic 4 oder doch nicht mehr in der gamestar stand das mal

Hey mein PapageienFreund, das Gothic 4 ist Arcania-A Gothic Tale und erscheint Frühjahr 2010 Baby.
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